Rund um das Colorado Plateau 2013

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Unser nachbar bringt uns mal wieder zum flughafen nach D,dorf. Die warnstreiks der vergangenen tage sind ausgesetzt, da man sich auf eine schlichtung verstaendigt hat. Von daher droht also keine verzoegerung.
Die gepaeckabgabe ist nun wieder reibungslos und zuegig. Auch die personenkontrollen sind keine probleme mehr. Puenktlich geht es an bord.

Ueber Zuerich geht es ueber puenktlich nach Chicago, wo wir -  wie schon im letzten jahr - fuer eine nacht im Best Western at O’Hare untergebracht sind. 

Der tag danach beginnt wolkenlos und mit stahlblauem himmel, truebt sich aber im verlauf der 3 stuendigen fahrt nach Middlebury stark ein. Die temperaturen liegen um die minus 08°C, aber der starke wind drueckt den windchill auf minus 20’°C und macht die einweisung am fahrzeug besonders unangenehm.
Die uebernahme ist wie immer gut organisiert, aber bei dieser grossen anzahl von teilnehmern lassen sich wartezeiten nicht verhindern.

Die fahrt durch den Mittleren Westen ist in diesem jahr ziemlich ereignislos. Im gegensatz zum letzten jahr als ein tornado dem anderen folgte. Aber dafuer ist es ungewohnt kalt.

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Auf der interstate 40 durchfahren wir die wuestenregion in New Mexico. Ab hier werden die temperaturen angenehmer. Aber in der geplanten tagesziel region herrschen des nachts immer noch temperaturen bis minus 10°C.
Deshalb planen wir um und waehlen einen platz mit voller versorgung.

Auf der weiterfahrt zum Bandelier National Monument legen wir in Santa Fe einen stop ein. Die stadt mit dem typischen mexicanischen flaire, von der so viele schwaermen.
Nach eineinhalb stunden haben wir alles gesehen, von dem wir glauben, dass es sehenswert ist.

Das Bandelier N.M. ist gepraegt von den ruinen der untergegangenen anasazi-kultur die ihre wohnstaetten in unzugaenglichen felsenregionen errichteten.

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Weiter geht es zum naechsten ziel in der wildnis im nordwesten von New Mexico, der DE-NA-ZIN Wilderness.
Ca. 30 Meilen vor Bloomfield biegen wir auf die piste Bia 7500/7023 nach westen in die wildnis ab. Nach 12 Meilen erreichen wir den kleine parkplatz mitten im nichts.
Sehr zu empfehlen ist die benutzung eines navis. Das erleichtert in dem weitlaeufigen gelaende das auffinden des parkplatzes.

weitere fotos siehe hier    NavRight

Ueber Farmington und Shiprock im nordwesten von New Mexico und einen kleine schlaenker ueber den Hwy 261 nach norden kommen wir zum Hwy 95. Dem wir nun, vorbei am Natural Bridges National Monument, bis nach Hanksville im sueden von Utah folgen.
In Hanksville wollen wir fuer zwei tage station machen, um noch mal den Goblin Valley State Park zu besuchen, den wir beim letzten mal wegen des hagelschlages vorzeitig verlassen mussten.
Und wenn wir schon ganz in der naehe sind, wollen wir auch noch zum, nur 6 Meilen entfernten, Little Wild Horse Canyon, der nun ueber eine asphaltstrasse zu erreichen ist.

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Bei strahlendem wetter fahren wir weiter westwaerts und kommen am fruehen nachmittag zum Capitol Reef National Park. Hier bleiben wir zwei tage und besuchen die eindrucksvollen formationen dieses riffs.

Der Notom Road an der ostseite des riffs folgen wir bis an das ende der geteerten strasse. Aber spektakulaere formen gibt es auf dieser seite des riffs nicht. Im gegensatz zur westseite, die gespickt ist mit grandiosen felsenbauwerken der natur.

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Auf dem Hwy 12 fahren wir dem Bryce Canyon National Park entgegen. Auf dem weg dort hin kommt man bei Boulder auch an der Burr Trail Road vor bei. Der Burr Trail gehoert bereits zum riesigen gebiet des Grand Stairecase-Escalante National Monument. Den landschaftlich schoensten teil des Burr Trails erlebt man auf den ersten 25 - 30 Meilen.

Bis hier sollte man den Burr Trail auf jeden fall fahren (ca. 25 - 30 Meilen), wenn man in dieser region ist.
Danach wird es weniger interessant und im weiteren verlauf wird ein suv empfohlen.
An diesem tag wurden die farben durch den regen noch verstaerkt.

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Im Bryce Canyon National Park verbringen wir zwei tage. Ein ganz besonderes erlebnis ist es den sonnenaufgang am Sunrise Point zu verfolgen.

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Die naechste station liegt bereits in Nevada und zaehlt immer wieder zu den hoehepunkten. Der Valley of Fire State Park, der bei sonnenauf- oder untergang seinem namen alle ehre macht.
Auch hier verbringen wir wieder zwei tage, denn bei jedem besuch gibt es wieder neues zu entdecken.

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Wir verlassen diesen wunder schoenen State Park und fahren auf dem Hwy 93 nach norden und erreichen nach ca. 170 Meilen den Cathedral Gorge State Park.
Die bisherige vorherrschende rote faerbung der region wird nun von blassen sandfarben abgeloest. Diese weichen sandtoene von grau, gelb und rosa beherrschen auch den Cathedral Gorge State Park.

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Bevor wir auf dem Hwy 93 nach norden weiter fahren, erfahren wir von dem freundlichen ranger im visitor center des state parkes, dass der aufenthalt im Grand Basin National Park, unserem naechsten geplanten ziel, nicht moeglich ist, weil der hoehere teil des parkes, einschliesslich des campgrounds, noch unter einer dicken schneeschicht liegt und nicht erreichbar ist.

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Die weiterfahrt auf dem Hwy 93 wird durch starke winde mit bedenklichen boeen erschwert. Mit der zeit wird es anstrengend das fahrzeug auf der strasse zu halten. Auch erweist sich der Hwy in dieser region auch als eine sehr einsame strasse. Deshalb fangen wir nach dem ort Pioche an autos und kurven zu zaehlen.

Als wir nach ca. zwei stunden auf den Hwy 50 nach osten wechseln, hatten wir auf einer strecke von 92 Meilen (148 km) 31 fahrzeuge und 10 leichte richtungsaenderungen gezaehlt.

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Bis zum Utah Lake bleibt es flach wie auf einem nudelbrett. Dann aendert sich die landschaft sehr rasch und es geht wieder in die berge, hinauf auf das Colorado Plateau.
Die fahrt auf den beiden Hwys 189 und 40 fuehrt durch eine sehr schoene und sehr kurvenreiche gebirgslandsschaft, und wieder ueber einige paesse, die alle ueber 2.000m liegen.

Schliesslich erreichen wir eines der letzten ziele unserer reise, das Dinosaurier National Monument, dass sich in der grenzregion zwischen den beiden staaten Colorado und Utah auf einer flaeche von 832 km² ausdehnt.

Eine wahre fundgrube fuer archaeologen, weil diese gegend geradezu uebersaet ist mit versteinerten knochen. Auch aufmerksame wanderer stossen hier auf schritt und tritt auf fossile knochen.

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13-04-11 (48)

Die letzten tage unserer reise sind nun angebrochen und die fahrt geht weiter nach osten in die Rocky Mountains und mit jeder gefahrenen Meile verschlechtert sich das wetter zusehens
Schliesslich landen wir in dem bekannten wintersport ort Steamboat Springs und haben dort nach gut einer woche wieder eine wifi-verbindung und erfahren so, dass fuer die naechsten naechte temperaturen von minus 18°C erwartet werden. Da unser fahrzeug fuer solche temeraturen nicht ausgelegt ist, muessen wir die berge so schnell wie moeglich verlassen und tiefere regionen aufsuchen.
Der besuch des Rocky Mountain National Park hat sich damit auch erledigt.

13-04-15 (28)

Das wars fuer 2013.

Die letzten beiden tage vor der fahrzeug-rueckgabe verbringen wir in dem sehr schoenen und gepflegten Cherry Creek State Park im suedosten von Denver. Aber auch hier holt uns schliesslich die schlechtwetterfront am letzten tag noch ein.    

 

Für die statistik:

Gesamt gefahren:             3.949 Meilen            oder    6.354 km
Benzinverbrauch:               423,03 Gallonen     oder     1.603,28 Liter
Propanverbrauch:                 20,7 Gallonen       oder         78,45 Liter
Durchschnittsverbrauch:        9,34 Meilen pro Gallone   oder   25,23 Liter pro 100km

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